Wieso sehen Fotos auf dem Monitor oft ganz anders aus als das gedruckte Ergebnis? Es gibt viele Möglichkeiten, wie kreative Fotografen durch ein falsches Colormanagement gute Fotos zerstören können.
Zum Colormanagement gehören fotografische Grundkenntnisse über die Einstellmöglichkeiten am Monitor, die Profilverwaltung in den Fotos und die farbrichtige Ausgabe auf dem Drucker.
Dazu muss der Fotgraf beachten, dass nicht alle Farben, per CMYK-Druck umsetzbar sind.
Erste Disziplin ist ein korrekt eingestellter Monitor. Doch nicht alle TFT-Monitore eignen sich zur Fotobetrachtung.
So sind viele Geräte der neuesten Generation deutlich zu hell. Die Range für die Helligkeit liegt zwischen 120 bis 140 Candela. Unser iMac ist beim besten willen nicht unter 180Candela zu bringen. Die Erstellung eines Profiles erfolgt dort nur über die Grafikkarte. Die Farbkurve muß so stark verändert werden, das keine homgenen Darstellung für Fotos möglich ist.
Gute Monitore geben dem Fotografen die Möglichkeit eine Kalbierung per Hardware vorzunehmen. Erst danach schreibt der Photoshopper mit einem Foto-Colorimeter oder besser noch mit einem Spektralfotometer sein Profil
Ein Profil ist eine Zuordnungstabelle. Das heißt ein Profil setzt fest an welcher Stelle innerhalb eines Foto-Farbraumes welches Farbe platziert ist.
Ist nun als der Monitor mit dem korrekten ICC-Profil versehen, muß der Fotograf in München und Bayern darauf achten, das sein Foto im richtigen Farbraum geöffnet wird.
Hierzu wird jedes einzelne Foto von PFEIFER PHOTOGRAPHYin München mit einem Farbprofil ausgestattet. Wird dieses verworfen oder nicht korrekt verwendet entstehen krasse Farbränderungen.
Fotografen verwenden in der Regel von RAWFiles konvertierte Tiff oder Photoshopdateien zur Bildbearbeitung. Mann kann ein Profil ändern im Photoshop durch Zuweisung oder Konvertierung. Konvertiert ein Fotograf sein Foto, so erscheint die Veränderung gering. Hier ist es so, das das Foto physikalisch verändert wird. Dies bedeutet, das die Fotografen-Datei so umgerechnet wird, das die einzenen Farben dem neuen Profil angepasst werden. Wird dies häufig gemacht, kann man ein Foto zerstören. Bei jeder Konvertierung gehen Fotoinformationen verloren.
Interessant ist, dass bei der zuweisung eines anderen Profiles sofort massive Bildveränderungen sichtbar werden. Dies ist jedoch ohne Verluste rückgängis zu machen. Nur die Zuordnung wird verändert. Das Foto bleibt physikalisch gleich.
Grundsätzlich gehört zu jedem ordentlichen Foto ein Profil. Ohne Profil ist ein Foto nur ein buntes Bild. Das Druckergebnis ist nicht vorhersehbar.
Von dem ECI-RGB_V2.icc Profil muß ein Fotograf in München, Forstenried, Solln, Obersendling und Bayern die Bilder per CMYK-Konvertierung für den Druck vorbereiten.
Sehr gängig ist in Deutschland und Europa der ISOcoated_V2.icc Profil. Mit richtigem Rendering Intend und den korrekten Konvertierungsalgorythmen wird das Foto in das CMYK Profil konvertiert.
Dies ist für den Fotografen in der Regel der letzte Arbeitsschritt. Bei der Konvertierung gehen nicht druckbare Fotoinfomationen verloren. Danach gehen die Photos in die Hände einer Druckerei. Auch hier muß man sich verlassen können, das diese Druckerei nach ISO-Norm druckt.
In unserem Fotostudio in München (Forstenried, Fürstenried, Sendling, Solln, Süden) kümmern wir uns bei allen Photos, die wir als CMYK-Files bereitstellen, darum, dass diese Vorgaben eingehalten werden.
So haben die Kunden nicht nur schöne bunte Bilder sondern können sich darauf verlassen, das diese Fotos im fertigen Druckergebnis genau so aussehen, wie die Fotografen dies vorgeben.